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über

Natascha Moschini (*1982) studierte zeitgenössischen Tanz in Belgien und setzte ihre Ausbildung in Bern mit dem Masterstudium in Contemporary Arts Practice fort. Sie interessiert sich für Fiktionen an der Grenze anatomischer Wirklichkeiten und die Überschreibung von Orten durch Umnutzung, z. B.  beim Audiowalk Stammheim Schleife in Co-Produktion mit dem Stuttgarter Kunstmuseum und der szenischen Lesung mama´s body is a mountain in der Alten Krone in Biel.

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Natascha Moschini studierte zeitgenössischen Tanz in Antwerpen, Performance Studies in Hamburg und Contemporary Arts Practice in Bern. Sie interessiert sich für das Narrativ anatomischer Realitäten und für die Umformulierung selbstregierender Elemente körperlicher Praxen. Sie verwirklichte Arbeiten wie: stammheim schleife – ein Audiowalk zu der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart Stammheim, eine Co-Produktion mit Arttours Stuttgart; no window – eine Audio- und Videoinstallation im Kunstmusem Centre PasquArt in Biel im Rahmen der Cantonale Berne Jura; und mama’s body is a mountain – eine szenische Lesung über die Monstrosität und Intimität eines deformierten menschlichen Körpers. Natascha Moschini ist Kooperationsstipendiatin der Akademie Schloss Solitude und der Tanzszene Baden-Württemberg 2016. Sie realisierte in diesem Rahmen die installative Performance sechsunddreißigtausend im Württembergischen-Kunstverein in Stuttgart. Diese Arbeit erkundet das Verhältnis von künstlerischem Schaffen und den Produktionsbedingungen des Kulturbetriebs. August 2017 performte Natascha Moschini für Tino Sehgal Kiss (2002) in der Fondation Beyeler. 2016/2017 war Natascha Moschini mit Marie Popall und a lovers’ bath zu dem Performance Art Festival BONE 19, dem Grellen Keller in Bern und einer Arbeitsresidenz in Kassel bei dem Künstlerkollektiv Tokonoma, welches mit der Documenta 14 kooperierte, eingeladen. Zuletzt konnte Natascha Moschini gemeinsam mit Pascale Utz bei Mixed Pickels, einem Kurzstückeabend für Tanz im Roxy Birsfelden, ihre Arbeit runner’s high zeigen. Für den Inkubator `18 im Fabriktheater in Zürich entwickelt sie gemeinsam mit Marie Popall die Arbeit volcano, in der die beiden Performerinnen auf dem Rücken zweier Spielbälle ihr Verhältnis zum Begriff der Potenz erkunden.