Soft Hours
In Soft Hours entwickelt Natascha Moschini eine performative Versuchsanordnung, in der Traumlogiken als Arbeitsweise erprobt werden. Zeit wird weich. Räume kippen ineinander, überlagern sich, verlieren ihre Konturen. Figuren tauchen auf – als Maske, als Erinnerung, als Fehlzündung: kurz da, schon wieder entglitten. Moschini folgt dem Ensemble, das unsere inneren Bilder in Bewegung setzt: Gedächtnis und Affekt, Körperzustand und kulturelle Skripte. Soft Hours bewegt sich zwischen Konstruktion und Intimität, zwischen Kontrolle und Aussetzer – eine performative Skizze über das, was in uns arbeitet, wenn wir in den Traum hinübergleiten: beim Einschlafen, im Tagträumen, im Träumen.
Foto Marc Doradzillo
Dauer 20 min